Berichte der Seniorenspiele am WE

Klarer und wichtiger Heimsieg!
FC Kirrlach – TSG 62/09 Weinheim
Die, aufgrund der unsicheren Wetterlage dem Spiel ferngebliebenen, Zuschauer verpass­ten ein gutes und abwechslungsreiches Verbandsligaspiel mit 6 Toren. Die einheimischen „Olympianer“ standen unter Druck, denn der Abstand zum Relegationsplatz verringerte sich. Zudem kam der Gast mit der Empfehlung eines 5:3 – Sieges gegen Mühlhausen ins Kirrlacher Waldstadion.
Nach dem Anpfiff war der FC Olympia jedoch gleich zur Stelle und berannte das gegneri­sche Tor mit viel Elan und Spritzigkeit. Und so war die schnelle 1:0 – Führung in der 5. Spielminute durch den aufgerückten Abwehrrecken Kremer die logische Konse­quenz. Der Kirrlacher Druck hielt weiter an und der sehr agile und verspielte Agbegniadan vollstreckte in der 20. Minute zum 2:0, nachdem er von Kirrlachs Krämer fein in Szene ge­setzt wurde. Der Anschluss­treffer der Gäste resultierte dann aus einer Eckballhereingabe, die flach ge­spielt wurde, zunächst Mann und Maus passierte, ehe dann ein Weinhei­mer Fuss zur Stel­le war (Keller, 27.). 
In der 2. Halbzeit hatte der Sekundenzeiger noch keine ganze Umdrehung hinter sich, als auf der linken Seite Kirrlachs spanischer Neuzugang Josue Gomez Moreno ein Feuerwerk seinesgleichen ab­brandte und aus halblinker Position mit einem Schuss ins Tordreieck vollstreckte. Wein­heim, die Nierlage vor Augen, wurde nun dominanter und riss das Spielgeschehen an sich. Als Kirrlachs Kremer seinem Gegenspieler per Tackling an der Strafraumgrenze den Ball abnahm, sah SR Kast­ner darin nicht nur ein Foulspiel, nein, er verlegte das Geschehen auch noch in den Strafraum, was Strafstoss für Weinheim bedeutete. Weinheims Giordano vollstreckte zum 3:2 (63.). Der Unmut der Kirrlacher Zuschauer nahm nicht ab, denn im Gegenzug wurde Kirrlachs Agbegniadan allein auf das Weinheimer Tor zustürmend vor den Augen des Lini­enrichters Marius Wild „abgeräumt“. Die Konsequenz des Spielleiters Kastner: weiterspie­len!
Das Spiel stand nun auf der Kippe und Kirrlach verteidigte mit Mann und Maus. Dann in der 77. Minute die Erlösung. Maurice Mayer setzte sich mit viel Körpereinsatz im Straf­raum der Weinheimer durch und erzielte das umjubelte 4:2. In der Folgezeit warf nun Weinheim alles nach vorne und das in Unterzahl, denn Spielführer Krohne sah nach ei­nem „gestreckten Fuß“ gegen Kirrlachs Glaser den roten Karton. Kirrlach igelte sich ein und setzte auf schnelle Konter, die auch in der Restzeit gelangen, denn sage und schreibe fünf Mal standen Kirrlacher Spieler frei vor dem Weinheimer Tor und scheitereten jedes­mal kläglich. So gesehen war der 4:2 – Sieg mehr als verdient und man geht zuversichtlich ins Nachholspiel gegen den vermeintlichen Absteiger Durlach-Aue. Aber aufgepasst, da war doch was im Vorspiel? (JJH)

Zuschauer: 140
SR: Raphael Kastner (Dobel)

Unglückliches Unentschieden gegen Heidelsheim II
FC Kirrlach II – FC Heidelsheim II 2:2 (0:1)

Wie letzte Woche in Rheinsheim war man erneut samstags im Einsatz. Um
weiterhin in Schlagdistanz zu bleiben, musste gegen den FC Heidelsheim II
gewonnen werden. Die letzte Pflichtspielniederlage musste beim Hinspiel in
Heidelsheim akzeptiert werden, und so wollte man gleich zu Beginn zeigen,
dass man zumindest das Rückspiel gewinnen möchte. So wurden sofort
zahlreiche Tormöglichkeiten erspielt, welche allerdings fahrlässig nicht
genutzt wurden. Und so kam es wie es kommen musste. Ein langer Ball der
Gäste wurde unglücklich ins eigene Tor verlängert und es stand 0:1. Nun
musste man sich kurz schütteln, denn die Gäste waren nun angekommen, ohne
sich nennenswerte Chancen zu erspielen. So ging es erneut mit einem
Rückstand in die Pause.
Zweite Halbzeit – gleiches Bild. Unfassbar viele Tormöglichkeiten wurden
sich zum Teil sehr gut herausgespielt. Allerdings wie in der ersten Halbzeit
ohne Erfolg. In der Zwischenzeit hatte man auch noch die Möglichkeit durch
einen Elfmeter auszugleichen. Aber auch hier scheiterte man, wie im
Hinspiel, am gegnerischen Torhüter. Als Mario Zelic in der 76. und 85.
Minute zweimal erfolgreich war, hatte man aber trotzdem das Spiel gedreht.
Dass es zu diesem Zeitpunkt anstatt 5:1 „nur“ 2:1 stand sollte sich, wie es
im Fussball eben ist, rächen. Bei einem langen Ball der Gäste wurde ein
Stürmer gefoult und Andreas Zesinger hatte bei einem Freistoß aus 18 Meter
die Möglichkeit das Spiel wieder auszugleichen. Dass der Freistoß leicht
abgefälscht im Tor landete passte zum Spiel. So musste man sich trotz einer
ordentlichen Leistung, allerdings aufgrund der katastrophalen
Chancenverwertung, mit einem Unentschieden begnügen. Leicht positiver
Nebeneffekt: Die Serie von nun 14 ungeschlagenen Spielen geht weiter.
Negativer Beigeschmack: Durch die Siege vom SV Philippsburg und dem FC
Weiher beträgt der Abstand zu Tabellenplatz zwei nun wieder sieben Punkte.